Was tun bei 30 °

In diesen Tagen steigen die Temperaturen auf über 30 Grad, dies führt dazu, das bei manchem der in die Knie geht und das Herz beginnt zu ächzen. Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen werden bei der Hitze oft von Müdigkeit, Schwindel oder Muskelkrämpfen geplagt. Doch schon wenige einfache Tipps helfen, um den Sommer unbeschwert zu genießen.

Der Grund für die körperlichen Beschwerden liegt darin, dass sich bei großer Hitze unsere Gefäße weitet – so wird mehr Wärme abgeleitet und wir schwitzen. Dies führt jedoch dazu, dass dem Kreislauf im Körper weniger Blut zur Verfügung steht, um den Blutdruck aufrecht zu erhalten und das Herz muss mehr pumpen, da in den weit gestellten Gefäße mehr Blut „versackt“ – für unseren Motor also doppelte Arbeit, und für Menschen mit einem angeschlagenen Herz-Kreislauf-System schnell zu viel.

Viel trinken lautet die Devise

Wer bei der Hitze nicht schlapp machen will, muss daher den durch das Schwitzen bedingten Flüssigkeitsverlust möglichst gering halten und viel trinken. Grundsätzlich wird eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 1,5 Liter empfohlen, an heißen Sommertagen kann der Körper die drei- bis vierfache Menge benötigen! Wichtig ist aber auch, das Richtige zu trinken. Denn beim Schwitzen gehen große Mengen an Salzen verloren, die dem Körper wieder zugeführt werden müssen. Gut geeignet sind zum Beispiel Mineralwasser oder Fruchtsäfte. Vom Alkohol sollte man dagegen besser die Finger lassen. Zwar löscht ein kühles Bier kurzfristig den Durst, aber Alkohol erweitert die Blutgefäße und entzieht längerfristig dem Körperkreislauf Flüssigkeit, was eine zusätzliche Belastung für den Organismus darstellt.