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Zeltlager Talheim 2014

Alle 33 Gruppen zogen mit Fahnen und Fackeln vom Feuerwehrmagazin zum Sportplatz. Dort waren die Zelte bereits aufgebaut worden. Jede Gruppe postierte sich vor ihrem Zelt, was dann ein imposantes Bild ergab. Dann lauschten alle den Grussworten von Bürgermeister Martin Hall, Kreisjugendwart Kai Landowski, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Klaus Vorwalder und Pfarrer Eckehard Hörster. Sie hiessen die jungen Feuerwehrleute willkommen und wünschten dem gesamten Wochenende einen guten Verlauf. Dem bereits angepfiffenen Fussballspiel geschuldet hielten die Redner ihre Ansprachen kurz und entliessen die Gruppen zum „Public Viewing in Talheim“. In der Festhalle waren Bierbänke aufgestellt und eine Leinwand installiert worden. So konnte zunächst einmal ein frohes Fussballfest stattfinden. Der weitere gute Verlauf wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag jedoch einer Prüfung unterzogen. Nach Mitternacht setzte starker Regen ein und aus der Leitstelle die Warnung: „eine Gewitterzelle steht über Talheim“. Die Empfehlung war, das Zeltlager zu evakuieren. Um kein unnötiges Risiko einzugehen folgten die Verantwortlichen dieser Empfehlung. Mehrere Hundert Jugendliche und Betreuer mussten ihre Schlafsäcke nehmen und in der Sporthalle übernachten. Speziell für die kleineren war das ein grosses Erlebnis. Die älteren nahmen es schon etwas  gelassener. Allerdings hatte alle auf diese Weise eine praxisnahe Übung. Nach einer etwas unruhigen Nacht ging es am Samstag Morgen zum Lagerwettkampf. Alle 33 Gruppen gingen in einem Rundkurs um die Gemeinde. Der war mit 10 Spielstationen durchsetzt, an denen verschiedene Aufgaben zu erledigen waren. Feuerwehr, Vereine und der Gemeinderat hatten sich verschiedene Spiele ausgedacht und boten die Stationen an. Trotzdem es immer wieder ein wenig regnete, war die Stimmung bei den Jugendlichen gut. Sie meisterten alle Stationen im Team und waren engagiert bei der Sache. Von jeder Gruppe war zu hören, dass sie ihren Spass hatte. Am Samstag Abend hatten die Wehren Zeit entweder Spiele zu spielen, oder kameradschaftliche Kontakte zu pflegen. Da das Zeltlager jedes Jahr stattfindet kennen sich die jungen Leute zum Teil schon und freuen sich jedes Jahr auf ein Wiedersehen. Am Sonntag Vormittag waren im Rahmen des Lagerwettkampfes die Jugendleiter gefragt. Sie mussten beim Bullenreiten auf einem Bullriding Automaten ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Ein weiterer Wettbewerb an diesem Wochenende war der Kreativ Pokal. Die Aufgabe war, einen Lupfenturm zu bauen. Weiterhin wurde ein Sonderpokal, der drehbare Kreativpokal ausgelobt. Beim Lagerwettkampf belegten die Jugendfeuerwehren von Mahlstetten, Egesheim und Deilingen die ersten drei Plätze. Den kreativsten Lupfenturm gab Möhringen ab, gefolgt von Trossingen und Esslingen. Der kreative Pokal ging an Dürbheim. Diese Jugendfeuerwehr fertigte aus einem Feuerwehrschlauch dem Lupfen und setzte den Turm darauf. Wie zum Abschluss des Zeltlagers üblich, wurde der Kreiswimpel weiter gegeben. Das geschieht immer in alphabetischer Reihenfolge. Weilheim übergab ihn an Aldingen. Ebenso üblich ist es, dass sich alle Feuerwehren davonfahrend mit Blaulicht und Signalhorn verabschieden.

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